Samstag, 04.02.2023 15:28 Uhr

Innovationen für eine digitale und grüne Zukunft

Verantwortlicher Autor: Hubertus C. Tuczek München, 20.11.2021, 14:11 Uhr
Presse-Ressort von: Hubertus C. Tuczek Bericht 9441x gelesen

München [ENA] Im Mai 1961 hat John F. Kennedy das damalige Mondprogramm der USA angekündigt. Damit hat die amerikanische Nation eine große Herausforderung angenommen. Heute stehen wir vor einer ähnlich großen Herausforderung, nämlich die digitale und grüne Transformation im anstehenden Jahrzehnt zu bewältigen. Aber haben wir noch den Willen und die Kraft dazu, die uns Deutsche in den Nachkriegsjahren ausgezeichnet haben?

Als John F. Kennedy am 25. Mai 1961 in einer Rede vor dem Kongress mit dem berühmten Satz, "This nation should commit itself of landing a man on the moon, before this decade is out.“, die Mondmission der USA formuliert hat, bedeutete dies einen Aufbruch, der die bekannte Technologie der Raumfahrt um den Faktor 10x herausforderte. Mit der digitalen und grünen Transformation gilt es einen ähnlichen Aufbruch zu organisieren. Dies hat zum einen mit technologischen Möglichkeiten zu tun und zum anderen mit dem dringenden Bedarf unser Leben auf diesem Planeten nachhaltiger zu gestalten.

Dies kann allerdings nur mit einem entschlossenen Willen zur konsequenten Umsetzung erreicht werden, der uns in den bestehenden Strukturen unserer Wohlstandsgesellschaft und etablierten Geschäftsmodellen der Unternehmen allerdings verloren gegangen zu sein scheint. Wir brauchen einen „Entrepreneurial Spirit“, um mit der richtigen inneren Haltung auch durch schwieriges Terrain zum Erfolg zu kommen. In diesem Kontext hilft uns auch die Förderung einer Start-up Kultur, die ohne Rücksicht auf Besitzstände mit Visionen und Mut eine neue Aufbruchstimmung erzeugt.

Die aus der Mondlandung resultierenden Innovationen und die Geisteshaltung der 10x-Technologiesprünge waren der Grundstein für die Blüte des Silicon Valleys. Diesen Moonshot-Gedanken und die Begeisterung für den Aufbruch in das Neue müssen wir heute in Europa wieder neu entdecken. Nur heißen die aktuell dringenden Herausforderungen nicht die Reise zum Mond oder fernen Galaxien, sondern Digitalisierung und Nachhaltigkeit. In diesem Kontext stehen wir in der Tat wieder vor einem Jahrzehnt des „Moonshots“, das durch neue Technologien wie Künstliche Intelligenz KI, Vernetzung durch 5G/6G, Digital Twins und Augmented/Virtual Reality geprägt wird.

In der Kombination der verschiedenen Technologien lassen sich heute noch kaum vorstellbare Innovationssprünge generieren, solange die verschiedenen Themen auch konsequent vorangetrieben werden. Damit ergibt sich die große Chance, Nachhaltigkeit nicht allein durch Verzicht, sondern maßgeblich durch Innovationen zu erreichen. Neue Technologien und Produkte für Nachhaltigkeit haben zudem riesiges Potential für die Exportnation Deutschland.

Doch welche Innovationen braucht es jetzt? Was ist zu tun? Mit führenden Experten haben wir uns mit den verschiedenen Technologien auseinandergesetzt und die Innovationspotentiale in den verschiedenen Branchen betrachtet. So ist ein Bild für die Welt am Ende der aktuellen Dekade entstanden, gespeist aus einer positiven Vision für die Entwicklung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Die maßgeblich wirksamen Innovationen für das Jahr 2031 müssen heute angestoßen werden und beschreiben somit einen konkreten Handlungsbedarf. Interessierte können hierzu unter nachfolgendem Link einen Blick in das Buch „Innovationen in einer vernetzten Welt“ werfen: https://shop.haufe.de

Wenn wir etwas zur Erhaltung der Welt und der Rolle Europas in diesem Kontext tun wollen, brauchen wir diesen neuen Aufbruch, der gleichzeitig technologische, nachhaltige und soziale Ziele verbindet. Wäre es nicht großartig, wenn wir am Ende der Dekade auf ein ähnlich beeindruckendes Ergebnis bei der Umsetzung der digitalen und grünen Transformation zurückblicken könnten, so wie die fantastische technische Leistung der Mondlandung eine ganze Generation begeistert hat. Ich wünsche uns den notwendigen Umsetzungswillen dazu!

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